Bilaterale Programme

Israelischen und deutschen Wissenschaftlern, die gemeinsame Forschungsprojekte durchführen möchten, stehen neben den Bekanntmachungen der Ministerien spezielle Kooperationsprogramme und Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen in Kürze mit Links zu den jeweiligen Programmen.

Minerva
Die Minerva GmbH ist eine Tochter der Max-Planck-Gesellschaft und besteht seit Beginn der deutsch-israelischen-Zusammenarbeit. Minerva bietet gleich mehrere Förderprogramme und spricht alle Fachbereiche an. 

  • Das Minerva Stipendien-Programm
    Die Minerva-Stipendien ermöglichen jungen Wissenschaftlern einen Forschungsaufenthalt im jeweils anderen Land.
  • Das Minerva-Weizmann-Programm
    Projektleiter am israelischen Weizmann Institute of Science können deutsche Nachwuchsforschende für einen vom Programm finanzierten Gastaufenthalt einladen.
  • Die Minerva-Gentner-Symposien
    Die Symposien finden jährlich entweder in Deutschland oder in Israel statt. Die Minerva Stiftung stellt bis zu 30.000 Euro bereit, um die Reise- und Unterkunftskosten der Teilnehmenden zu finanzieren.
  • Arches-Preis
    Der Award for Research Cooperation and High Excellence in Science (ARCHES, gesamt: 200.000 Euro) wird jährlich an zwei herausragende Forschungsgruppen vergeben.
  • Minerva-Schulen
    Minerva-Schulen sind mehrtägige Workshops, die in Deutschland oder Israel stattfinden. Reise- und Unterkunftskosten der jungen Teilnehmenden werden durch die Stiftung abgedeckt. Die Ausschreibung für die Ausrichtung der Minerva-Schule erfolgt jährlich.
  • Minerva-Zentren
    Minerva unterstützt rund 30 Forschungszentren. Ausschreibungen für die Gründung neuer Minerva-Zentren erfolgen unregelmäßig.
  • Stipendienprogramm der Minna-James-Heineman-Stiftung
    Die Heineman Stiftung vergibt jährlich zwei Stipendien an junge Forschende an Max-Planck-Instituten und am israelischen Weizmann Institute of Science.

Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP)

Die Deutsch-Israelische Projektkooperation (DIP) ist ein Exzellenzprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit dem deutsch-israelische Gemeinschaftsprojekte aller Fachgebiete unterstützt werden. Antragsberechtigt sind israelische Universitäten.

Deutsch-Israelische Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (GIF)

Die Deutsch-Israelische Stiftung für Wissenschaftliche Forschung und Entwicklung (German-Israeli Foundation, GIF) wurde 1986 durch eine Übereinkunft der Wissenschaftsministerien beider Länder gegründet. Sie bietet Förderungen für israelisch-deutsche Kooperationsprojekte sowie für Nachwuchswissenschaftler an.

Martin Buber Gesellschaft

Der Stiftungsfonds Martin-Buber-Gesellschaft ermöglicht jedes Jahr fünf deutschen und fünf israelischen jungen Wissenschaftlern aus den Geistes- und Sozialwissenschaften einen zunächst zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Hebräischen Universität Jerusalem

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Neben dem DIP-Programm koordiniert die DFG unter anderem Sachbeihilfen und die Förderung trilateraler Projekte, an denen neben Wissenschaftlern aus Deutschland und Israel weitere Partner aus Palästina oder einem anderen Nachbarstaat Israels beteiligt sind.