Gemeinsame Perspektiven – ein deutsch-israelischer Gipfel

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Am 14. Februar 2024 luden die WELT, ein Unternehmen der Axel Springer Mediengruppe, und The Jerusalem Post, eine israelische Tageszeitung, die auf Englisch und Französisch erscheint, Regierungsmitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Organisationen nach Berlin ein, um über die aktuellen Entwicklungen im Nahost-Konflikt und ihre Konsequenzen zu diskutieren.

An einer Podiumsdiskussion zum Thema „Innovation und Wirtschaft“ nahmen Yaron Ashkenazi, Gründer und Managing Partner von Awz Ventures, Dr. Dan Deviri, Mitgründer und CEO von CarbonBlue, Omer Keilaf, Mitgründer und CEO von Innoviz Technologies, sowie Heiko Thoms, Staatssekretär im deutschen Bundesfinanzministerium, teil.

„In einer Welt, in der die Bevölkerung wächst und die Ressourcen knapp und begrenzt sind, ist Innovation der einzige Weg, um sicherzustellen, dass Konflikte auf lange Sicht vermieden werden können“, sagte Dr. Dan Deviri, CEO und Gründer von CarbonBlue. Das Start-Up entwickelt eine entwickelt eine skalierbare „Ocean-Capture“-Methode zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre.

Laut Avi Balashnikov, dem Vorstandsvorsitzenden des Israelischen Exportinstituts, ist die Suche nach neuen Märkten für israelische Produkte und Dienstleistungen der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg der israelischen Industrie, insbesondere in diesen unruhigen Zeiten.

Yaron Ashkenazi betonte, dass Awz Ventures – ein kanadisch-israelisches Risikokapitalunternehmen mit 9 Deep-Tech-Fonds – ebenfalls beschlossen hat, die Unterstützung für den jüdischen Staat einen Schritt weiter zu bringen.

„Wir sind eine der wenigen Risikokapitalgesellschaften, die beschlossen haben, in strategischer Zusammenarbeit mit der Jerusalem Post sofort eine philanthropische Stiftung zu gründen“, sagte Ashkenazi. „Die Stiftung fördert Dinge wie die Sicherstellung der psychologischen Versorgung der Opfer des 7. Oktober und die Finanzierung von Initiativen zur Wiederherstellung und zum Wachstum der südisraelischen Wirtschaft.“

Omer Keilaf, CEO und Gründer von Innoviz Technologies, einem Unternehmen, das LiDAR (Light Detection and Ranging) Sensoren für autonome Fahrzeuge herstellt, hob die engen Verbindungen seines Unternehmens mit der deutschen Automobilindustrie hervor. „Wir arbeiten das ganze Jahr über mit Unternehmen wie BMW und Volkswagen zusammen und sind ständig damit beschäftigt, neue Möglichkeiten zu schaffen“, sagte er.

Staatssekretär Heiko Thoms betonte, wie wichtig die Unterstützung des jüdischen Staates für Deutschland sei:

„Wir stehen in voller Solidarität zu Israel und das ist für uns nicht verhandelbar“, sagte er. „Ich freue mich sehr, dass deutsche Unternehmen ihre uneingeschränkte Unterstützung für Israel zum Ausdruck gebracht haben und weiterhin mit Israel Geschäfte machen.“

Sowohl die Einzelvideos der Redebeiträge als auch der Mitschnitt des Livestreams sind auf der Website der WELT abrufbar.

Quellen: WELT & The Jerusalem Post