Neue Eureka-Ausschreibung für deutsch-israelische Projekte startet am 21. Mai 2024

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Die Israel Innovation Authority (IIA) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördern gemeinsame deutsch-israelische Projekte im Rahmen von Eureka. Die Fördermittel werden jeweils über die IIA und das ZIM-Programm (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) des BMWK zur Verfügung gestellt.

Über Eureka

Eureka ist eine europäische Initiative für marktnahe Forschung und Entwicklung. Sie unterstützt und begleitet Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Umsetzung grenzüberschreitender und marktorientierter Forschungskooperationen zu innovativen Themen.

Derzeit zählen 43 Länder und die Europäische Kommission zu den Vollmitgliedern, dazu gehören auch Deutschland und Israel. Ihr Ansprechpartner in Deutschland ist das Eureka-Büro im DLR Projektträger.

Deutsch-israelische Projektausschreibung 2024

Umfang

Gesucht werden marktreife Lösungen für Produkte oder technologiebasierte Dienstleistungen oder Methoden in allen Technologie- und Anwendungsbereichen, die ein starkes Marktpotenzial für Deutschland, Israel und Europa haben. Erfolgreiche Bewerbungen erhalten ein Eureka-Label.

Zeitlicher Rahmen

  • Eröffnung der Projektausschreibung: 21. Mai 2024
  • Einreichungsfrist endet: 30. Oktober 2024
  • Feedback zur Teilnahmeberechtigung: Mitte November 2024
  • Nationale Evaluierung: November 2024 – Januar 2025
  • Konsensustreffen der Fördergeber: Februar 2025
  • Eureka-Label und Förderentscheidungen: Frühjahr 2025
  • Projektstart: Anfang Sommer 2025
  • Projektdauer: bis zu 36 Monate

Teilnahmevoraussetzungen

Die Projektergebnisse müssen zur Entwicklung kommerzieller Produkte, Anwendungen und/oder technologiebasierter Dienstleistungen beitragen. Das Projekt muss den folgenden Richtlinien entsprechen:

  • Zu den Partnern sollten mindestens ein israelisches und ein deutsches Wirtschaftsunternehmen gehören (Forschungsinstituten/Universitäten können jedoch als zusätzliche Partner oder Subunternehmer gemäß den Förderbestimmungen des jeweiligen Landes teilnehmen).
  • Unternehmen und/oder Hochschulen aus anderen Ländern können ebenfalls teilnehmen. Die Teilnahme dieser Partner richtet sich nach den Eureka-Beteiligungs- und Finanzierungsregeln und -verfahren sowie den Finanzierungsbestimmungen der Herkunftsländer dieser Partner.
  • Das Projekt sollte einen offensichtlichen Vorteil und Mehrwert aufweisen, der sich aus der Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern aus den beiden Ländern ergibt (zum Beispiel eine erweiterte Wissensbasis, kommerzielle Leads, Zugang zur Forschungs-Infrastruktur, neue Anwendungsfelder und ähnliches).
  • Das Projekt soll den Beitrag der Teilnehmer aus beiden Ländern demonstrieren.
  • Wenn das Projekt diese Kriterien erfüllt, können Sie sich unter Einhaltung der geltenden nationalen Gesetze, Regeln, Vorschriften und Verfahren für diese Aufforderung zur Einreichung von Projekten bewerben.

Weitere Informationen

Einsendeschluss: 30. Oktober um 17:00 Uhr deutscher Zeit

Jedes Land finanziert seine berechtigten Teilnehmer. Die Finanzierungsbedingungen und Förderkriterien variieren zwischen den teilnehmenden Ländern.

Die IIA und das BMWK (unterstützt durch das Deutsche Eureka-Büro in Bonn und den ZIM-Projektträger, die AiF Projekt GmbH) werden den Projektpartnern während der Projektantrags-, Bewertungs- und Monitoringphase jede notwendige Unterstützung bieten. Darüber hinaus unterstützen Sie sowohl die Innovationsbehörde als auch die deutsche Eureka-Geschäftsstelle beim Ausfüllen Ihres Eureka-Antrags.

Detaillierte Informationen zur Ausschreibung wurden bereits auf der Eureka Website veröffentlicht.

Quelle und weitere Details: Eureka