
KI-generierte Fake-Bilder, die vermeintlich Szenen aus den nationalsozialistischen Lagern zeigen, fluten das Internet. Auch andere historische Epochen werden mit KI-generierten Visualisierungen reimaginiert. Die Motivlage hinter diesen Generierungen ist komplex.
Der Impuls-Vortrag „Bilder, die nie waren – Generative KI als Herausforderung für die historisch-politische Bildung“ ordnet sie ein, beschreibt daraus entstehende Herausforderungen für die historisch-politische Bildung und fragt danach, wie wir zukünftig mit visuellen Leerstellen der Erinnerungskultur umgehen können. Die Veranstaltung ist Teil der virtuellen Vortragsreihe: „Zeitzeugenschaft / Geschichtsbilder / Deutungsmacht. (Wie) verändert KI unser Verständnis der Vergangenheit?“ (Programm herunterladen, PDF)
Die Vortragende Clara Mansfeld ist Mitarbeiterin in der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und dort in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit zuständig für die strategische Weiterentwicklung und Koordinierung der digitalen Projekte sowie digitale Kommunikation. Zuvor hat sie bereits an verschiedenen anderen Gedenkstätten gearbeitet und war von 2017 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Europäischen Kolleg der Friedrich-Schiller- Universität Jena.
| Datum & Uhrzeit | 8. Oktober 2026 | 13:00 bis 14:00 Uhr |
| Ort | online |
| Veranstalter | Kooperationsveranstaltung des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und der Professur für Digital Humanities und hybride Bildungs- und Kommunikationsräume an der Universität und Fachhochschule Erfurt |