
Im Förderangebot „Forschungskooperation Niedersachsen-Israel“ gibt es ein neues Antragsverfahren. Ein Skizzenverfahren soll künftig alle Beteiligten entlasten. Es gilt erstmals zum Stichtag im Frühjahr 2027.
Die Zusammenarbeit von israelischen und niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen hat eine lange Tradition. Das Programm „Forschungskooperation Niedersachsen – Israel“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung unterstützt diese Zusammenarbeit durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter Kooperationsprojekte. Das Programm fördert herausragende Forschungsprojekte, die von Wissenschaftler:innen niedersächsischer und israelischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen gemeinsam durchgeführt werden. Der nächste Stichtag im Frühjahr 2027 richtet sich an Projektideen im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.
Ab dem nächsten Stichtag müssen an der Ausschreibung Interessierte zunächst nur eine Skizze einreichen, die das Vorhaben kurz umreißt. Es geht darum, auf max. drei Seiten einen groben Überblick über die Projektidee, die Methode, die Arbeitsaufteilung, das Budget und einen Ausblick auf mögliche Anschlussfinanzierung zu geben. Zusätzlich ist ein kurzes Video gefordert, in dem die Antragsstellenden ihr geplantes Projekt in maximal drei Minuten erklären. Das Video soll den Gutachtenden einen Eindruck von dem Kooperationsteam geben und darf gerne technisch niederschwellig sein – zum Beispiel ein aufgezeichnetes Videogespräch.
Diese Skizzen und Videos werden dann von einer Kommission begutachtet und eine Auswahl der Interessent: innen daraufhin gebeten, ihr Projekt in einem Vollantrag bis zu einem weiteren Stichtag im Sommer darzustellen.
Quelle: zukunft.niedersachsen