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Hier finden Sie neben den derzeitigen Förderbekanntmachungen der beteiligten Ministerien auch aktuelle Fördermöglichkeiten im Rahmen von bilateralen Programmen, sowie Angebote von Förder- und Mittlerorganisationen, Stiftungen und weiteren Trägern der deutsch-israelischen Forschungskooperation.
Aktuelle Fördermöglichkeiten
nächster Stichtag: 12. Mai 2026
Azrieli International Visiting PhD Fellowship
Das Azrieli-Gaststipendium für Doktorandinnen und Doktoranden ermöglicht herausragenden internationalen Doktorandinnen und Doktoranden kurzzeitige Forschungsaufenthalte in Israel. Der Stipendienbetrag beläuft sich auf 12.000 ILS pro Monat und wird für einen Zeitraum von bis zu 4 Monaten gewährt. Bitte beachten Sie, dass Bewerberinnen und Bewerber vor der Bewerbung einen akademischen Gastgeber in Israel finden müssen.
PRIMA (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area) ist eine internationale Förderinitiative, die das Ziel verfolgt, durch Forschung und Innovation die Herausforderungen des Mittelmeerraums in Bezug auf Agrar- und Ernährungssysteme und Wassermangel wirksam zu bewältigen. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an PRIMA beteiligt. Die drei thematischen Calls sind bis zum 15. Mai geöffnet. Stichtag für den PRIMA CSA Call ist der 11. Juni.
Baden-Württemberg-Israel: Stipendienprogramm des Landtags
Beantragt werden können Mittel für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen sowie Praktikantinnen und Praktikanten, die im Rahmen von Hochschulpartnerschaften einen Aufenthalt von bis zu 6 Monaten in Baden-Württemberg bzw. Israel planen sowie für Studienreisen und Veranstaltungen in diesem Zusammenhang. Zur Antragstellung steht ein Bewerbungsformular zur Verfügung.
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und das Weizmann Institute of Science (WIS) bieten herausragenden Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in den Bereichen Lebens-, Natur- und Geisteswissenschaften eine prestigeträchtige, 4-jährige Anstellung in einem einzigartigen Forschungsumfeld an, wobei der Aufenthalt jeweils zur Hälfte bei der MPG und WIS erfolgt. Die Beschäftigungsverhältnisse werden nach deutschen Regeln und Richtlinien vergeben.
Gefördert werden Innovationen in der Wassertechnologie und in Wassersystemen, die sich auch auf andere Regionen übertragen lassen und die auch wirtschaftlich vielversprechend sind. Bis zum Stichtag können Interessierte aus beiden Ländern Anträge für gemeinsame Forschungsprojekte einreichen. Für die Einreichung der israelischen Förderanträge gelten zwei Fristen: Projektskizzen bis 1. Juli, Vollanträge bis 8. Juli. Für deutsche Antragstellende ist der Stichtag der 8. Juli 2026.
Studierendenaustausch Uni Köln und Ben-Gurion University
Die Plätze an der Ben-Gurion University of the Negev werden in erster Linie an Studierende der Judaistik und der Geschichte vergeben. Es können sich aber auch fachfremde Studierende der Universität Köln bewerben. Die Plätze richten sich an Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende. Pro akademischem Jahr stehen 2 Jahres- bzw. 4 Semesterplätze zur Verfügung. Bewerbungsfrist für das folgende Sommersemester ist der 1. August des Vorjahres.
ISF-DFG Standing Open Procedure on a Lead Agency Basis
Israelisch-deutsche Forschungsteams können im Rahmen dieser Förderinitiative der DFG und der ISF gemeinsame Forschungsanträge im Bereich der Grundlagenforschung in allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften einreichen. Die Standing Open Procedure funktioniert generell ohne Antragsfristen. Für die israelischen Forschenden auf Seiten der ISF besteht allerdings eine jährliche Vorregistrierungspflicht.
Das 1999 gemeinsam vom Bundesforschungsministerium und MOST initiierte Austauschprogramm ermutigt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sich in der deutsch-israelischen Zusammenarbeit in der Wassertechnologieforschung zu engagieren. Das Programm ermöglicht es israelischen und deutschen Studierenden und Postgraduierten, einen Ausbildungsaufenthalt von einem Monat bis zu 6 Monaten im jeweils anderen Land zu verbringen.
Das Minerva-Kurzzeitstipendium bietet jungen deutschen und israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Fachrichtungen die Möglichkeit, Forschungspartner zu besuchen und wissenschaftliche Kontakte im jeweiligen Gastland zu knüpfen. Die Stipendien werden gemeinsam vom Bundesforschungsministerium (BMFTR) und dem israelischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Technologie (MOST) finanziert. Die Kurzzeitstipendien sind für Aufenthalte bis zu 8 Wochen vorgesehen.
Potsdam-Tel Aviv: Joint Postdoctoral and PhD Exchange Fellowships
Zum 10. Mal schreiben die Universität Potsdam und die Tel Aviv University gemeinsam ein Joint Postdoctoral sowie ein PhD Exchange Fellowship aus. Im Rahmen der Förderung wird der Aufenthalt einer/eines Postdoc oder einer/eines Promovierenden der beiden Universitäten an der jeweiligen Partnerinstitution ermöglicht. Die Bewerberinnen und Bewerber können aus unterschiedlichen Disziplinen stammen. Die Förderung wird durch die aufnehmende Einrichtung ausgezahlt.
HUJI: Sommerstipedium für Studierende in der Physik
Das Institut für Angewandte Physik der Hebräischen Universität Jerusalem freut sich über Bewerbungen für das Sommerforschungsprogramm 2026 für Bachelor-Studierende im Juni / Juli 2026. Das Stipendium ist offen für Studierende der Fachrichtungen Angewandte Physik, Physik oder Elektrotechnik im letzten Studienjahr, oder Absolventen mit einem kürzlich erworbenen Abschluss. Das Stipendium beinhaltet ca. 250 $ wöchentlich sowie die Unterkunft im Studierendenwohnheim.
Um wissenschaftliche Diskussionen zu stärken und neue Forschungsperspektiven an dasInstituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg zu holen, schreibt das IGdJ für 2027 drei Forschungsstipendien aus, die innovative wissenschaftliche Projekte im Feld der Jüdischen Studien fördern und einen nationalen wie internationalen Austausch vertiefen sollen. 2 Fellowships werden für einen bis zu 4-monatigen und eines für einen 2-3-monatigen Aufenthalt vergeben.
Das „Flaggschiff der deutsch-israelischen Wisssenschaftskooperation“ fördert Exzellenzvorhaben für in der Regel bis zu 5 Jahren. Jährlich werden bis zu 3 Projekte ausgewählt. Die DIP ist offen für alle Wissenschaftsbereiche, ohne thematische Einschränkungen. Ausschließlich antragsberechtigt sind 8 israelische Wissenschaftsorganistaionen. Die deutschen Partner sind nicht selbst antragsberechtigt, sondern als Kooperationspartner über den israelischen Projektantrag mit eingebunden.
EP BrainHealth, die Europäische Partnerschaft für Gehirngesundheit, hat 2 Förderaufrufe für multinationale translationale Forschungsprojekte veröffentlicht. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an beiden Calls beteiligt. Untersucht werden sollen biologische, soziale und umweltbedingte Faktoren, die sich auf die Entwicklung der Gehirngesundheit im Laufe des Lebens auswirken. Call 1: im Bereich neurologische, psychische und sensorische Störungen. Call 2: im Bereich neurodegenerative Erkrankungen.
Dieses Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung unterstützt die Zusammenarbeit israelischer und niedersächsischer Forschender durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter Kooperationsprojekte. Die Ausschreibung 2026 fördert Projekte in Natur- und Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Die Fördersumme beträgt bis zu 500.000 EUR, die Förderdauer umfasst maximal 4 Jahre.
CARMEN 2026: EP PerMed Joint Transnational Call (JTC)
Die Europäische Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist eine Plattform für die gemeinsame Planung nationaler und europäischer Forschungs- und Innovationsaktivitäten. EP PerMed-Förderorganisationen aus 27 Ländern (darunter Deutschland und Israel) fördern mit der Ausschreibung „Personalised Medicine for CARdiovascular, MEtabolic, and kidNey diseases“, die von der EU kofinanziert wird, Forschungsprojekte im genannten Bereich.
1st EUP OHAMR Joint Transnational Call for Projects
Diese erste gemeinsame Ausschreibung für transnationale Forschungs- und Innovationsprojekte im Rahmen von EUP OHAMR befasst sich mit neuen Behandlungsmethoden zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen (AMR). An der Ausschreibung „Treatments and adherence to treatment protocols” sind 37 Förderorganisationen aus 28 verschiedenen Ländern beteiligt, darunter auch Deutschland uns Israel. Die Ausschreibung wird von der Europäischen Union kofinanziert.