Um diese Website bestmöglich an Ihrem Bedarf auszurichten, nutzen wir Cookies und den Webanalysedienst Matomo, der uns zeigt, welche Seiten besonders oft besucht werden. Ihr Besuch wird von der Webanalyse derzeit nicht erfasst. Sie können uns aber helfen, indem Sie hier entscheiden, dass Ihr Besuch auf unseren Seiten anonymisiert mitgezählt werden darf. Die Webanalyse verbessert unsere Möglichkeiten, unseren Internetauftritt im Sinne unserer Nutzerinnen und Nutzer weiter zu optimieren. Es werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hier finden Sie neben den derzeitigen Förderbekanntmachungen der beteiligten Ministerien auch aktuelle Fördermöglichkeiten im Rahmen von bilateralen Programmen, sowie Angebote von Förder- und Mittlerorganisationen, Stiftungen und weiteren Trägern der deutsch-israelischen Forschungskooperation.
Aktuelle Fördermöglichkeiten
Stichtag: 22. September 2026
Rohstoffe: RAMP Joint Call 2026
RAMP 2026 ist die erste gemeinsame transnationale Ausschreibung der Europäischen Partnerschaft für Rohstoffe im Rahmen von „Horizont Europa“. Sowohl Israel (IIA) als auch Deutschland (BMFTR, SMWK) nehmen an dieser Ausschreibung teil. RAMP erwartet Vorschläge, die sich auf die Verbesserung des Zugangs zu Rohstoffen konzentrieren und gleichzeitig Praktiken der Kreislaufwirtschaft fördern, Nachhaltigkeit erreichen sowie soziale und ökologische Kosten minimieren.
Die Ausschreibung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft fördert institutionalisierte Kooperationsprojekte zwischen Organisationen aus Deutschland und Israel. Die Projekte müssen einer der beiden folgenden Förderlinien zugeordnet werden: A. Antisemitismus im digitalen Bereich oder B. Visuelle Erzählungen der deutschen und israelischen Zivilgesellschaften.
Es stehen zwei Förderlinien zur Verfügung: Der Collaborative Track unterstützt gemeinsame Anträge von deutschen und israelischen Forschenden mit einem maximalen Gesamtbudget von 300.000 Euro. Der Solo Track fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die einjährige Projekte ohne Partner aus dem anderen Land einreichen. Maximales Budget: 25.000 Euro. Die Einreichung von Projektskizzen ist ab 1. September 2026 möglich.
SPRIND, die Bundesagentur für Sprunginnovationen, identifiziert, finanziert und skaliert bahnbrechende Innovationen. Teams mit Hauptsitz in der EU, EFTA, dem UK oder Israel können sich bewerben. Recoding Medicine erschließt Europas fragmentierte Gesundheitsdaten für KI-Innovation und belegt ihren Wert durch konkrete Anwendungen. Teams kuratieren mindestens einen einzigartigen Gesundheitsdatensatz mit hoher klinischer oder gesellschaftlicher Relevanz.
COST (European Cooperation in Science and Technology) ermöglicht den Auf- und Ausbau von Forschungsnetzwerken, den sogenannten COST Actions. Diese sind themenoffen, interdisziplinär, intersektorell und transnational. Der Call 2026 fördert bis zu 80 COST Actions. Die Laufzeit beträgt 4 Jahre. Neben den EU-Mitglieds- und assoziierten Ländern ist Israel als kooperierender Staat beteiligt. Antragstellende können nicht nur neue COST Actions initiieren, sondern auch bestehenden COST Actions beitreten.
Der Joseph-Carlebach-Arbeitskreis an der Universität Hamburg schreibt das Miriam Gillis-Carlebach Fellowship aus, um innovative wissenschaftliche Projekte im Feld der Jüdischen Studien zu fördern. Es richtet sich den wissenschaftlichen Nachwuchs (Promovierende und PostDocs, bis 7 Jahre nach der Dissertation) und ermöglicht einen bis zu dreimonatigen Forschungsaufenthalt in Hamburg, der frei im Jahr 2027 gewählt werden kann.
Das Minerva-Kurzzeitstipendium bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs aller Fachrichtungen aus Deutschland und Israel die Möglichkeit, Forschungspartner zu besuchen und Kontakte zur Wissenschaftscommunity im jeweiligen Gastland zu knüpfen. Die Stipendien werden gemeinsam vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem israelischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Technologie (MOST) finanziert.
Das Stipendium gewährt herausragenden Forschenden aller akademischen Disziplinen eine finanzielle Förderung sowie individuelle Betreuung. Azrieli-Stipendiaten können an führenden akademischen Einrichtungen in Israel Kontakte knüpfen und ihren Erwfahrungsschatz erweitern. Sie erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 14.000 ILS. Zusätzlich werden jährlich 20.000 ILS für Forschungsausgaben und forschungsbezogene Reisen gewährt.
Die Max-Planck-Gesellschaft und das Weizmann-Institut für Wissenschaft bieten ein renommiertes 4-jähriges Postdoc-Programm an. Davon werden je 2 Jahre bei der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Deutschland und dem Weizmann Institute of Science (WIS) in Israel verbracht. Das Programm hat zwei Bewerbungszyklen pro Jahr. Im Anschluss an den Antrag wird ein gemeinsames Auswahlverfahren von beiden Institutionen durchgeführt.
ISF-DFG Standing Open Procedure on a Lead Agency Basis
Israelisch-deutsche Forschungsteams können im Rahmen dieser Förderinitiative der DFG und der ISF gemeinsame Forschungsanträge im Bereich der Grundlagenforschung in allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften einreichen. Die Standing Open Procedure funktioniert generell ohne Antragsfristen. Für die israelischen Forschenden auf Seiten der ISF besteht allerdings eine jährliche Vorregistrierungspflicht.
Das 1999 gemeinsam vom Bundesforschungsministerium und MOST initiierte Austauschprogramm ermutigt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sich in der deutsch-israelischen Zusammenarbeit in der Wassertechnologieforschung zu engagieren. Das Programm ermöglicht es israelischen und deutschen Studierenden und Postgraduierten, einen Ausbildungsaufenthalt von einem Monat bis zu 6 Monaten im jeweils anderen Land zu verbringen.
Das Stipendium ermöglicht es herausragenden internationalen Promovierenden, kurzfristige Forschungsaufenthalte in Israel durchzuführen, was ihre berufliche Entwicklung fördert und ihr wissenschaftliches Netzwerk erweitert. Die Stipendiatinnen und Stependiaten erhalten 4 Monate lang 12.000 ILS pro Monat. Diese Förderung ist zur Deckung der Kosten für Unterkunft, internationale Flugkosten, Lebenshaltungskosten, Gebühren und Krankenversicherung bestimmt.
Martin Buber Gesellschaft: Call für das akademische Jahr 2027 / 2028
Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber aus allen Fachbereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Bewerben können sich Personen, die ihre Promotion an einer israelischen oder deutschen Hochschule abgeschlossen haben, sowie promovierte Staatsangehörige Israels oder Deutschlands mit einem Doktorgrad in- und ausländischer Universitäten (erworben frühestens 1. Oktober 2022 und spätestens 1. Juli 2027).
Die Hebräische Universität Jerusalem und die Universität Heidelberg laden zur Bewerbung um ein 2-jähriges Postdoktorandenstipendium ab dem 1. Oktober 2026 ein. Das erste Jahr wird in Jerusalem und das zweite Jahr in Heidelberg verbracht. Bewerbende sollten bevorzugt einen Schwerpunkt in Emotionsphilosophie und politischer Philosophie sowie Erfahrung mit empirischer Methodik haben. Die Stelle ist mit einem Forschungszuschuss der GIF verbunden.
Das israelische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Technologie (MOST) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) laden deutsche und israelische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, Pre-Proposals für innovative und potenziell anwendungsrelevante Forschungsprojekte zu allen Themen und Aspekten (Prävention, Diagnose, Therapie) der aktuellen Krebsforschung einzureichen. Stichtag Israel: 6. August 2026.
Studierendenaustausch Uni Köln und Ben-Gurion University
Die Plätze an der Ben-Gurion University of the Negev werden in erster Linie an Studierende der Judaistik und der Geschichte vergeben. Es können sich aber auch fachfremde Studierende der Universität Köln bewerben. Die Plätze richten sich an Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende. Pro akademischem Jahr stehen 2 Jahres- bzw. 4 Semesterplätze zur Verfügung. Bewerbungsfrist für das folgende Sommersemester ist der 1. August des Vorjahres.
Ausschreibung für gemeinsame FuE-Projekte, die innovative Produkte und Verfahren in allen Technologie- und Anwendungsbereichen entwickeln. Gesucht werden marktreife Lösungen für Produkte, technologiebasierte Dienstleistungen oder Verfahren, die für Deutschland, Israel und Europa ein hohes Marktpotenzial aufweisen. Die Partner bewerben sich mit ihrem Forschungs- und Entwicklungsprojekt um das Eureka-Label.
TRANSCAN Call 2026: Translational Research on Cancer Metabolism
Das angestrebte Ergebnis der Ausschreibung ist die Entwicklung innovativer, personalisierter Ansätze für die Krebsdiagnose, die Patientenstratifizierung und die Behandlung, die auf einem tieferen mechanistischen Verständnis der Stoffwechselveränderungen bei Krebserkrankungen beruhen. Unter den beteiligten Ländern sind auch Deutschland und Israel. Projektskizzen können bis zum genannten Stichtag eingereicht werden. Bei Erfolg wird zur Einreichung des Vollantrags eingeladen.
Gefördert werden Innovationen in der Wassertechnologie und in Wassersystemen, die sich auch auf andere Regionen übertragen lassen und die auch wirtschaftlich vielversprechend sind. Bis zum Stichtag können Interessierte aus beiden Ländern Anträge für gemeinsame Forschungsprojekte einreichen. Für die Einreichung der israelischen Förderanträge gelten zwei Fristen: Projektskizzen bis 1. Juli, Vollanträge bis 8. Juli. Für deutsche Antragstellende ist der Stichtag der 8. Juli 2026.
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und das Weizmann Institute of Science (WIS) bieten herausragenden Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in den Bereichen Lebens-, Natur- und Geisteswissenschaften eine prestigeträchtige, 4-jährige Anstellung in einem einzigartigen Forschungsumfeld an, wobei der Aufenthalt jeweils zur Hälfte bei der MPG und WIS erfolgt. Die Beschäftigungsverhältnisse werden nach deutschen Regeln und Richtlinien vergeben.