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Hier finden Sie neben den derzeitigen Förderbekanntmachungen der beteiligten Ministerien auch aktuelle Fördermöglichkeiten im Rahmen von bilateralen Programmen, sowie Angebote von Förder- und Mittlerorganisationen, Stiftungen und weiteren Trägern der deutsch-israelischen Forschungskooperation.
Aktuelle Fördermöglichkeiten
Stichtag: 29. März 2026
Promotionsstelle Pflanzen-biochemie, Hannover (& Tel Aviv)
Die Stelle am Institut für Botanik der Leibniz Universität Hannover ist Teil eines Kollaborationsprojekts im Rahmen des Förderprogramms „Forschungskooperation Niedersachsen – Israel“. Thema der Forschungsarbeit ist die Identifizierung von Enzymen, die Gibberellin-Phytohormone temporär inaktivieren. Die Position umfasst auch eine Dienstreise zu einem Kick-Off-Treffen in Israel sowie einen dreimonatigen Laboraufenthalt an der Universität Tel Aviv.
Förderprogramme der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum
Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum fördert zivilgesellschaftliche Kooperationsprojekte: 1. Future Labs können eine Förderung bis max. 2.000 Euro beantragen. 2. Deutsch-Israelische Kooperationsprojekte können eine Förderung bis max. 25.000 Euro beantragen. Bewerbungen für Future Labs können jederzeit im Laufe des Jahres eingereicht werden, Bewerbungen für Projektförderung ab der 2. Hälfte des Jahres 2026 sind bis zum 15. April möglich.
Das Minerva-Kurzzeitstipendium bietet jungen deutschen und israelischen Wissenschaftlern aller Fachrichtungen die Möglichkeit, Forschungspartner zu besuchen und Kontakte zu Wissenschaftlern im jeweiligen Gastland zu knüpfen. Die Stipendien werden gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem israelischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) finanziert. Die Kurzzeitstipendien sind für Aufenthalte bis zu 8 Wochen vorgesehen.
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und das Weizmann Institute of Science (WIS) bieten herausragenden Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in den Bereichen Lebens-, Natur- und Geisteswissenschaften eine prestigeträchtige, 4-jährige Anstellung in einem einzigartigen Forschungsumfeld an, wobei der Aufenthalt jeweils zur Hälfte bei der MPG und WIS erfolgt. Die Beschäftigungsverhältnisse werden nach deutschen Regeln und Richtlinien vergeben.
Studierendenaustausch Uni Köln und Ben-Gurion University
Die Plätze an der Ben-Gurion University of the Negev werden in erster Linie an Studierende der Judaistik und der Geschichte vergeben. Es können sich aber auch fachfremde Studierende der Universität Köln bewerben. Die Plätze richten sich an Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende. Pro akademischem Jahr stehen 2 Jahresplätze (oder 4 Semesterplätze) zur Verfügung. Bewerbungsfrist für das folgende Sommersemester ist der 1. August des Vorjahres.
ConAct, das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch, stellt für 2026 zusätzliche Fördermittel bereit, um besondere Projekte mit ausgewählten Zielgruppen zu fördern: Bis zum Jahresende können 3-4 Projekte im Fehlbedarf mit bis zu 25.000 € für Begegnungen in Deutschland oder Israel gefördert werden. Der Call-for-Projects 2026 richtet sich an aktive und interessierte Träger der außerschulischen, deutsch-israelischen Austauschzusammenarbeit.
ISF-DFG Standing Open Procedure on a Lead Agency Basis
Israelisch-deutsche Forschungsteams können im Rahmen dieser Förderinitiative der DFG und der ISF gemeinsame Forschungsanträge im Bereich der Grundlagenforschung in allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften einreichen. Die Standing Open Procedure funktioniert generell ohne Antragsfristen. Für die israelischen Forschenden auf Seiten der ISF besteht allerdings eine jährliche Vorregistrierungspflicht.
Das 1999 gemeinsam vom Bundesforschungsministerium und MOST initiierte Austauschprogramm soll junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, sich in der deutsch-israelischen Zusammenarbeit in der Wassertechnologieforschung zu engagieren. Das Programm ist offen für israelische und deutsche Studierende und Postgraduierte, die einen Ausbildungsaufenthalt von einem Monat bis zu 6 Monaten im jeweils anderen Land verbringen möchten.
HUJI: Sommerstipedium für Studierende in der Physik
Das Institut für Angewandte Physik der Hebräischen Universität Jerusalem freut sich über Bewerbungen für das Sommerforschungsprogramm 2026 für Bachelor-Studierende im Juni / Juli 2026. Das Stipendium ist offen für Studierende der Fachrichtungen Angewandte Physik, Physik oder Elektrotechnik im letzten Studienjahr, oder Absolventen mit einem kürzlich erworbenen Abschluss. Das Stipendium beinhaltet ca. 250 $ wöchentlich sowie die Unterkunft im Studierendenwohnheim.
Um wissenschaftliche Diskussionen zu stärken und neue Forschungsperspektiven an dasInstituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg zu holen, schreibt das IGdJ für 2027 drei Forschungsstipendien aus, die innovative wissenschaftliche Projekte im Feld der Jüdischen Studien fördern und einen nationalen wie internationalen Austausch vertiefen sollen. 2 Fellowships werden für einen bis zu 4-monatigen und eines für einen 2-3-monatigen Aufenthalt vergeben.
Das „Flaggschiff der deutsch-israelischen Wisssenschaftskooperation“ fördert Exzellenzvorhaben für in der Regel bis zu 5 Jahren. Jährlich werden bis zu 3 Projekte ausgewählt. Die DIP ist offen für alle Wissenschaftsbereiche, ohne thematische Einschränkungen. Ausschließlich antragsberechtigt sind 8 israelische Wissenschaftsorganistaionen. Die deutschen Partner sind nicht selbst antragsberechtigt, sondern als Kooperationspartner über den israelischen Projektantrag mit eingebunden.
EP BrainHealth, die Europäische Partnerschaft für Gehirngesundheit, hat 2 Förderaufrufe für multinationale translationale Forschungsprojekte veröffentlicht. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an beiden Calls beteiligt. Untersucht werden sollen biologische, soziale und umweltbedingte Faktoren, die sich auf die Entwicklung der Gehirngesundheit im Laufe des Lebens auswirken. Call 1: im Bereich neurologische, psychische und sensorische Störungen. Call 2: im Bereich neurodegenerative Erkrankungen.
Dieses Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung unterstützt die Zusammenarbeit israelischer und niedersächsischer Forschender durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter Kooperationsprojekte. Die Ausschreibung 2026 fördert Projekte in Natur- und Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Die Fördersumme beträgt bis zu 500.000 EUR, die Förderdauer umfasst maximal 4 Jahre.
CARMEN 2026: EP PerMed Joint Transnational Call (JTC)
Die Europäische Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist eine Plattform für die gemeinsame Planung nationaler und europäischer Forschungs- und Innovationsaktivitäten. EP PerMed-Förderorganisationen aus 27 Ländern (darunter Deutschland und Israel) fördern mit der Ausschreibung „Personalised Medicine for CARdiovascular, MEtabolic, and kidNey diseases“, die von der EU kofinanziert wird, Forschungsprojekte im genannten Bereich.
1st EUP OHAMR Joint Transnational Call for Projects
Diese erste gemeinsame Ausschreibung für transnationale Forschungs- und Innovationsprojekte im Rahmen von EUP OHAMR befasst sich mit neuen Behandlungsmethoden zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen (AMR). An der Ausschreibung „Treatments and adherence to treatment protocols” sind 37 Förderorganisationen aus 28 verschiedenen Ländern beteiligt, darunter auch Deutschland uns Israel. Die Ausschreibung wird von der Europäischen Union kofinanziert.
Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit, die an einer Dissertation im Bereich der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur arbeiten. Für das akademische Jahr 2026/27 werden bis zu 10 Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt im Oktober 2026 und endet im September 2027. Fellows erhalten pro Monat ein Lebenshaltungsstipendium in Höhe von 1.650 Euro sowie eine monatliche Forschungskostenpauschale in Höhe von 100 Euro.
ERA4Health: Prevent Overweight and Obesity Call 2026
ERA4Health vereint öffentliche Geldgeber der Gesundheitsforschung im Europäischen Forschungsraum. Am Prevent-OO Call 2026 sind sowohl Israel als auch Deutschland beteiligt. Themen: 1. Understanding causes of obesity and overweight and its complications with mechanistic research; 2. Prevention and public health strategies for critical transitional periods of life. Projektvorschläge müssen sich nur auf eines der beiden Themen beziehen und sollten multidisziplinär sein.