Ben-Gurion University stärkt ihre europäischen Verbindungen

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Führungskräfte der Ben-Gurion University of the Negev (BGU) besuchten Deutschland, das Vereinigte Königreich und Frankreich, um ihre internationalen Partnerschaften zu stärken, den zunehmenden Bestrebungen zum akademischen Boykott entgegenzuwirken und die engen Beziehungen zu ihren europäischen Unterstützern aufrechtzuerhalten.

Ende Juni reiste eine Delegation der Universität nach Deutschland, Großbritannien und Frankreich, um an einer Reihe von Treffen teilzunehmen. Ziel der Zusammenkünfte war, die persönlichen Kontakte zu pflegen, über die neuesten Entwicklungen an der BGU zu berichten und die wachsenden Herausforderungen zu erörtern, denen sich die israelische Wissenschaft gegenübersieht.

Die Delegation wurde von Rektor Prof. Daniel Chamovitz, dem Vizepräsidenten für Öffentlichkeitsarbeit und Ressourcenentwicklung Jeff Kaye sowie der Direktorin für globale Partnerschaftsentwicklung und Spenderbeziehungen Yamit Shannon-Mizrahi geleitet.

Der Besuch begann in Berlin, wo der Präsident der BGU Deutschland, Richard Markus, 55 Gäste aus Wissenschaft, öffentlichem Leben, Wirtschaft und der jüdischen Gemeinde zu einem Abendempfang mit Prof. Chamovitz begrüßte. Die Gäste erfuhren aus erster Hand von der Arbeit der BGU, ihrer Rolle im Negev und der Reaktion der Universität auf eine Zeit außergewöhnlicher nationaler und akademischer Herausforderungen.

Am folgenden Morgen empfingen Mitglieder des Deutschen Bundestages Prof. Chamovitz, der auch Vorsitzender des israelischen Verbandes der Hochschulpräsidenten ist, zu einem parlamentarischen Frühstück, bei dem der Boykott israelischer Universitäten und Forscher im Mittelpunkt stand. Die Diskussion befasste sich mit dem Druck, dem israelische Wissenschaftler und Institutionen ausgesetzt sind, sowie mit der Notwendigkeit, Forschungspartnerschaften und den akademischen Austausch zu sichern, und der Bedeutung der internationalen akademischen Zusammenarbeit.

Auf ihrer Weiterreise nach München wurde die Delegation im Rathaus von der stellvertretenden Oberbürgermeisterin Mona Fuchs empfangen. Die Eröffnungsrede hielt die Holocaust-Überlebende Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Jüdischen Gemeinde München und Oberbayern und eine der angesehensten jüdischen Führungspersönlichkeiten Deutschlands (den vollständigen Text ihrer Rede finden Sie hier). Die Veranstaltung brachte Vertreter bayerischer Universitäten, wissenschaftlicher Einrichtungen, Wirtschaftsverbände und der jüdischen Gemeinde zusammen und schuf damit Möglichkeiten, die Beziehungen der BGU in der gesamten Region auszubauen. Zu den Teilnehmenden gehörten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Technischen Universität München sowie der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern.

Später am Abend war Charlotte Knobloch Gastgeberin einer Veranstaltung in der Ohel-Jakob-Synagoge und im Jüdischen Zentrum. Im Gespräch mit Mitgliedern der Gemeinde reflektierte Prof. Chamovitz über akademische Führungsaufgaben in einer turbulenten Zeit in Israel und betonte den bleibenden Wert internationaler Zusammenarbeit, insbesondere wenn Universitäten und Forscher unter politischem Druck stehen.

Die Reise führte weiter nach London, wo Anne Rotman de Picciotto ein Mittagessen für derzeitige und potenzielle Vorstandsmitglieder der Ben-Gurion University Foundation UK ausrichtete. Das Treffen verband aktuelle Informationen von der BGU mit Gesprächen über die Zukunft der Stiftung und Möglichkeiten zur Ausweitung der Zusammenarbeit mit der Universität.

Am selben Abend lud der langjährige Förderer Dr. Harry Sieratzki zu einem Abendessen ein, bei dem langjährige Förderer mit neuen Freunden zusammenkamen, die daran interessiert waren, mehr über die Forschung, die Studierenden und die Wirkung der BGU zu erfahren.

Die Reise endete in Paris, wo der Präsident von BGU France, David Hozé, und Sarah Hozé 26 Gäste in ihrem Haus empfingen. Im Mittelpunkt des Abends stand die Sicherung der BGU und der israelischen Forschung angesichts zunehmender Boykottbemühungen sowie die Aufrechterhaltung der internationalen Allianzen, von denen der akademische Fortschritt abhängt. Zudem wurde die Universität potenziellen neuen Partnern vorgestellt, während langjährige Verbindungen gestärkt wurden.

In allen drei Ländern zeigte der Besuch, wie wertvoll persönliche Begegnungen sind. Er trug dazu bei, die Beziehungen aufrechtzuerhalten, und bestätigte erneut, dass die internationale Gemeinschaft der BGU nach wie vor eine wesentliche Quelle der Freundschaft, Partnerschaft und Unterstützung ist.

Quelle: BGU